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IOGKF WM in Kanada

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Am 13. und 14. Mai dieses Jahres fand in Niagara Falls/ Kanada die Weltmeisterschaft der IOGKF im Rahmen des Miyagi Chojun Martial Arts Festivals statt. Unser Verband ist in über 45 Ländern der Welt vertreten und mit über 75 000 Mitgliedern einer der größten Verbände für traditionelles Karate. Okinawa Goju-Ryu Karate ist einer der Karatestile, der heute noch in seiner ursprünglichen, traditionellen Form geübt wird. Turniere werden daher nur selten durchgeführt. Eine Weltmeisterschaft findet deshalb auch nur alle vier Jahre statt. Als ich im Januar die Starterlaubnis für dieses Turnier vom Vorsitzenden des deutschen Verbandes (OGKVD) Peter Lembke erhielt, war ich selbstverständlich glücklich. Zugleich bedeutete die Zusage auch, das Training augenblicklich zu intensivieren und auf den Wettkampf hin auszurichten. Die Vorbereitung verlief aufgrund der optimalen Trainingsbedingungen in Wittenberg gut. Im März fuhr ich zur Feinabstimmung noch einmal nach Hamburg. Am 9. Mai flogen mein Lehrer, Sensei Gerd Richter, und ich schließlich gemeinsam nach Toronto. Von dort aus ging es mit dem Auto weiter nach Niagara Falls. Wir nutzten die Tage vor dem Turnier zur Feinabstimmung und zur Kompensation der Zeitumstellung.

Am Vorabend des Turniers fand das Wiegen statt. Am nächsten Tag begannen die Wettkämpfe mit den Katadisziplinen. Gekämpft wurde in zwei Pools. Die beiden ungeschlagenen Gewinner zogen in das Finale ein. Alle Verlierer mussten nochmals untereinander antreten. Erst wer zweimal verloren hatte, war endgültig ausgeschieden. Unglücklicherweise verlor ich meinen ersten Kampf. Deshalb musste ich anschließend insgesamt noch neun mal antreten, immer mit dem Rücken zur Wand. Schließlich hatte ich aber alle anderen Verlierer meines Pools besiegt.

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