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Integratives Karate-Wochenende in Osterburg

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Trainingswochenende am 27./28. 10. 2007 in der Landessportschule Osterburg

Die Landessportschule Osterburg wurde 1999 eingeweiht. Sie ist eine modern konzipierte Anlage, die für viele Sportarten die nötigen geräumigen Hallen und Außenanlagen aufweist. Außerdem verfügt sie im Umfeld über mehrere Lauf- und Wanderstrecken mit bis zu 10 km Länge. Der Wohnbereich für die Sportler besteht aus 4 Bett Zimmern mit Bad und TV.
Zur Erholung stehen Sauna, Solarium, Schwimmhalle, Fitness- und Massageräume zur Verfügung. Für das leibliche Wohl sorgt die Schuleigene Küche, außerdem gibt es noch ein Restaurant.
Am Freitagabend checkten wir kurz vor 21 Uhr an der Rezeption ein, belegten unsere Zimmer und machten nach einem kleinen Imbiss einen Rundgang durch die beeindruckende Anlage. Die Nachtruhe fiel recht kurz aus, denn der Samstagmorgen begann um 7 Uhr mit der traditionellen Zazen Meditation. Nach dem Frühstück, bei dem alle ordentlich zulangten, begann der Kampfkunst – Lehrgang von Osterburg. Neben den Teilnehmern der Stilrichtung Okinawa Goju-Ryu aus dem Trainingszentrum Shu-Ha-Ri Wittenberg und dem Budokan Dojo Halle war auch die Stilrichtung Shotokan Karate durch Mitglieder des Jitoku e. V. Halle vertreten.
Geplant waren gemeinsame Trainingseinheiten, um den jeweils anderen Teilnehmern Einblicke in den eigenen Karate-Stil zu geben. So wurde schnell deutlich, daß die Shotokan-Abteilung ihren Stil als Kampfsport definiert. Entsprechend verlief auch die Shotokan Trainingseinheit die das Augenmerk auf den Punktekampf legte, der wie Trainer Sebastian Edelmann anmerkte: „eher als ein Spiel wie z.B. auch Volleyball anzusehen ist. Wer zuerst die meisten Punkte hat gewinnt.“
Das nächste gemeinsame Training stand dann im Zeichen des Goju-Ryu. Auch hier wurde der Kampf in den Mittelpunkt gestellt, aber vor allem die Phase des Übergangs vom Stand- in den Bodenkampf, sowie der Bodenkampf selbst. Neu und ungewohnt für die Shotokan Karateka, die sonst nur den Standkampf trainieren.
Es gab aber auch Trainingseinheiten in den jeweils eigenen Stilrichtungen, die vor allem für das intensive Kata-Training genutzt wurden. In einer Theoriestunde am Nachmittag referierte der gelernte Physiotherapeut Edelmann über Stressentstehung und -bekämpfung. Der Abend stand zur freien Verfügung und hier war die Sauna der Star. Nach mehreren Schwitzgängen traf man sich zum Kartenspielen und Schwatzen im Restaurant.
Auch der Sonntag begann wieder um 7 Uhr mit der Zazen Meditation.
Der Vormittag war in 2 Trainingseinheiten aufgeteilt. Anderthalb Stunden Katatraining in den jeweiligen Stilrichtungen, danach anderthalb Stunden gemeinsames Kampftraining, wobei versucht werden sollte die Übungen vom Vortag einfließen zu lassen.
Beim Mittagessen wurde dieses erste gemeinsame Trainingswochenende besprochen und man war sich einig, daß jeder nützliche Anregungen für sein eigenes Training erhalten habe und ein weiterer Lehrgang dieser Art, möglichst an gleicher Stelle, mit größerer Teilnehmerzahl vorbereitet werden soll.
Nach dem Mittagessen wurden die Taschen gepackt und es ging auf den Heimweg, für den wir uns bei unserem Fahrer bedanken möchten, auch wenn er sich zweimal verirrte.


Stefan Heidepriem


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 Kommentare


Patrick schrieb am 01.11.2007:

Also das Wochenende war auf jeden Fall genial. Erstmal war die anlage der Hammer...besonders die Geräteturnhalle und die Schaumstoffgrube ;)
Und das Training war auch super... War ne coole Erfahrung mal zu sehen, wie andere Leute kämpfen...Und natürlich das Zazen...Und es stimmt wirklich: Das Gehen danach ist wirklich das schönste Gehen das es gibt... Also ich kann sagen, dass dieses Wochenende etwas war,was ich mir, wäre ich nicht dabei gewesen, auf dem Kalender als "da hab ich was verpasst" hätte eintragen müssen...

David schrieb am 02.11.2007:

ja okay mach ich gleich mal...
aber nächstes mal bin ich dabei!!!

Thomas schrieb am 05.11.2007:

Das war ein super Lehrgang und ein spitzen Wochenende. Ich habe viele neue Erfahrungen sammeln können, wie z.b. im Sasen. Das Essen, das Trainig und die Unterbrinung waren super. So etwas müssen wir unbedingt wiederholen, aber das nächste mal mit mehr Beteiligung aus unserem Dojo.


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