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Sebastian schreibt aus Japan

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Erster Bericht von unserem Japan Besucher Sebastian.
Viel Spaß beim lesen.

 

Hallo sensei oder konnichiwa!!!!!!!!!

Der urlaub ist sehr schoen, weil wir ja hier das wirkliche leben der japaner mitbekommen, wir leben ja hier quasie mit in ihrem alltag. Ich hatte mir japan voellig anders vorgestellt. Hier ist alles hightech, das hatte ich mir schon gedacht. Die toiletten haben duzende knoepfe, fuer was die alle da sind, will ich gar nicht wissen. Alles ist vollautomatisch...da koennte ich noch viel aufzaelen aus unserem haushalt hier.
Was ich aber nicht gedacht haette ist, dass es hier etwas schmutzig ist, es sieht alles etwas aus, wie in italien oder eben ein anderes suedliches land.
Japan ist also irgendwie so ein mix. vielleicht wissen sie, was ich meine.
Ich habe allerhand erfahren hier- habe mir auch einiges aufgeschrieben, ueber das verhaeltnis zwischen mann und frau zb usw.
Deswegen werden sie ihren reisebericht bekommen... Leider musste ich auch feststellen, dass die tradition hier am aussterben ist. wir wohnen ja nahe an kyoto, das ist auch eine grossstadt, wie jede andere... Die menschen, die ich dort gesehen habe sind auch nicht anders als der europaeische massenmensch, die tempel sind klein im gegensatz zu den hochhaeusern, die gleich daneben stehen, irgendwann werden die tempel dann wahrscheinlich verschwunden sein, weil man den platz brauchte.
Ich habe mich mit nami (japanerin), der frau von andreas(deutscher), unterhalten.sie ist buddhistin. das fand ich doch interessant. doch meditiert, sagte sie, habe sie schon lange nicht mehr, dafuer sei keine zeit mehr... und warum?- wegen der arbeit. Der japaner arbeitet ja von frueh bis spaet (natuerlich kiegt das an ihrer arbeitsmoral,doch der japaner heute arbeitet fuer geld und luxus), da bleibt keine zeit mehr fuer die religion...
Was ich sagen wollte ist, dass ich merkte, dass japan bald auch ein land ist, wie jedes andere moderne industrieland. Das ist ein trauriges kapitel in meinem bericht...
Aber ich habe viel erlebt, wir waren am meer, auf der himmelsbruecke, von der ich erzaehlte, in heissen quellen, hohen bergen(wir sind natuerlich gewandert) und unzaeligen tempeln...
Die tour auf den fujiyama wurde leider abgesagt- teifun, nun schauen wir im internet nach karatedojos, leider noch vergeblich
Aber keine angst sensei- ein foto im karate-gi bekommen sie, das verspreche ich und wenn ich mich vor einem tempel umziehe und da fotografieren lasse 

Ich freu mich bald wieder in deutschland zu sein und naturlich aufs dojo, 3 wochen ist ne lange zeit gruessen sie alle von mir...

bis bald sebastian friedrich

seiunara



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 Kommentare


David schrieb am 09.08.2007:

super Kommentar!!!! guckt euch mal auf Bild 2 Sebastians Arme an......der hat doch heimlich trainiert ;-)

Sensei schrieb am 10.08.2007:

Hallo David,
na da muß ich Dir recht geben. Aber ein Glück das er nicht so faul ist wie andere. Tcha was sagt uns das, flieg ins Land der aufgehenden Sonne und du bekommst dicke Arme. Mal sehen wie Du nächstes Jahr aus Okinawa zurück kommst.

schrieb am 13.08.2007:

ihr seid lustig... die Arme hatte ich mir schon vorher besorgt!!!Hat mich ja überrascht,dass meine mail sofort im Internet gelandet ist. Ich arbeite schon an meinem Bericht. Der hat dann keine Fehler- hoffe ich.


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