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1. Die Geschichte des Okinawa Goju-Ryu

Der Ursprung des Karate liegt auf Okinawa, einer kleinen Insel südlich von Japan. Dort gab es bereits im 10. Jahrhundert eigenständige Formen der Selbstverteidigung, die von den Einheimischen "Te" (Faust) genannt wurden. Als sich ab dem 14. Jh. die Handelsbeziehungen zwischen China und Okinawa verbesserten, wurde das "Te" durch die hochentwickelten chinesischen Kampfkunststile (Quan-fa) beeinflußt. Man nannte sie "To-de" (Hand aus China), später "Okinawa-te" (Hand aus Okinawa) um den einheimischen Charakter zu betonen. Im Gegensatz zu heute bestanden die Kampfkünste nur aus Kata und deren Anwendung. Der Inhalt eines Stils war streng geheim und wurde nur vom Meister an den besten Schüler weitergegeben.

Die Wurzeln des Okinawa-Goju-Ryu Karate-Do gehen zurück auf Kanryo Higaonna (1853-1915), der als 15-jähriger nach Fuzhou (Provinz Fujian, China) ging und dort von 1868 bis 1881 unter Ryu Ryu Ko die chinesischen Kampfkünste studierte. Nach 13 Jahren hartem Training kehrte er nach Okinawa zurück und eröffnete dort in seinem Haus ein Dojo. Dort unterrichtete er einzelne Schüler und nannte seine Kampfkunst Naha-Te nach der Hauptstadt Okinawas. Ab 1905 lehrte er zwei Mal wöchentlich die in China gelernten Kampfkünste an einer öffentlichen Schule.

In Okinawa wurde der 14-jährige Chojun Miyagi (1888-1953) sein persönlicher Schüler. Interessant aus heutiger Sicht ist es, dass die Schüler nach den grundlegenden Fußbewegungen (Unsoko Ho) für 3-4 Jahre nur die Kata "Sanchin" lernten. Aufgrund des harten Trainings gaben viele auf. Chojun Miyagi blieb und widmete sein restliches Leben der Vervollkommnung und Weiterentwicklung der Kampfkunst. Nach dem Tod seines Lehrers 1916 arbeitete er konsequent an der Systematisierung des Stils, dem er 1933 offiziell den Namen "Goju-Ryu" gab.

Zu Beginn des 20. Jh. begann sich allmählich die Auffassung durchzusetzten, daß die gesundheitsfördernde Wirkung des Okinawa-te nicht länger geheimgehalten, sondern der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollte. Aus diesem Grund entwickelte Chojun Miyagi 1940 die Katas "Gekisai-Dai Ichi" und "Gekisai-Dai Ni" um das Karate zu popularisieren und die körperliche Ausbildung junger Menschen zu verbessern. Er entwickelte als sein Meisterstück die Kata "Tensho", welchen den weichen Aspekt der Kampfkunst betont - als Gegensatz zur Härte der Kata "Sanchin".

Während des Krieges musste das Training ruhen, da viele junge und begabte Schüler eingezogen wurden und an der Front ihr Leben ließen - darunter auch Miyagis dritter Sohn Jun und sein ältester Schüler Shinzato Jin'an Sensei. Nach dem Krieg nahm Chojun Miyagi wieder neue Schüler auf, unter ihnen auch An'ichi Miyagi (sie sind nicht verwandt miteinander). Chojun Miyagi, der realisierte, dass er allmählich älter wurde, lehrte ihn die essentiellen Stilinhalte. Den weiteren Unterricht im Gartendojo übernahm fortan An'ichi Miyagi.

2. Morio Higaonna und die IOGKF

Ab 1955 wurde dort auch der damals 14-jährige Morio Higaonna unterrichtet. 1960 entschied er sich, auf die Universität in Tokio zu gehen. Während seiner Studienzeit kehrte er allerdings zwei Mal im Jahr nach Okinawa für mehrere Monate zurück, um dort sein Training fortzusetzen.

Morio Higaonna unterrichtete 20 Jahre in einem Dojo in Yoyogi, einer Vorstadt von Tokio. Während dieser Zeit baute er das Dojo zu einem weltbekannten Platz auf. Viele Kampfkünstler aus unterschiedlichen Stilen kamen, um von und mit Morio Higaonna zu lernen. In dieser Zeit weihte ihn An'ichi Miyagi in den Stilgeheimnissen ein und brachte ihn auf den höchsten technischen Standard des Gojo-Ryu.

Im Juli 1979, während des ersten Internationalen Trainingslagers in Poole, England, wurde die International Okinawan Gojo-Ryu Federation (IOGKF) gegründet, der Morio Higaonna als erster Vorsitzender und World Chief Instructor vorsteht. 1987 wechselte er seinen Wohnsitz in die USA, um von dort aus die Verbreitung des Goju-Ryu zu leiten. Seitdem besuchte er mehrfach Fuzhou (China), um sein Wissen über die chinesischen Wurzeln des Goju-Ryu zu erweitern.

Die IOGKF ist heute in über 45 Ländern mit mehreren zehntausenden Schülern in der Welt vertreten und hat sich der Erhaltung und weltweiten Verbreitung der Kunst des Okinawa Goju-Ryu Karate-Do in seiner ursprünglichen Form als einem unantastbaren Kulturschatz verschrieben. Die direkte Linie der Überlieferung von Kanryo Higaonna über Chojun Miyagi und An´ichi Miyagi zu Morio Higaonna ist der Grund für das tiefe Verständnis von Kata und deren unveränderte Ausführung bis zum heutigen Tag, sowie der Erhaltung des Okinawa Gojo-Ryu Karate-Do als einer kompletten Kampfkunst, die sich nicht nur auf Faust- und Fußtechniken beschränkt.

3. Okinawa Gojo-Ryu Karate in Deutschland

Okinawa Gojo-Ryu Karate gibt es seit 1979 in Deutschland. Gisela von Beesten (3. Dan IOGKF), trainiert seit diesem Zeitpunkt eine Gruppe von Karate-Enthusiasten. Seit 1995 wird sie von Peter Lembke (3. Dan IOGKF) und Karen Mielke (2. Dan IOGKF) unterstützt, die zwei weitere Dojos in Hamburg eröffneten.

1996 wurde der Okinawa Goju-Ryu Karateverband Deutschland e.V. (OGKVD) gegründet, der sich als offizieller Repräsentant der IOGKF der Förderung des Goju-Ryu in seiner traditionellen Form verschrieben hat.

Chiefinstructor von Deutschland und Vorsitzender des OGKVD ist Peter Lembke, während die technische Leitung dem Niederländer Sydney Leijenhorst (5. Dan IOGKF) obliegt.

Aktuell ist der OGKVD in Deutschland in folgenden Städten vertreten:
siehe Links

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