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13.08.2017

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2. Grundlegende Elemente des klassischen Karatetraining

a) Kihon - Grundschule

In der Kihon werden die grundlegenden Abwehren, Angriffe und Stellungen zuerst einzeln und danach mit einem Partner geübt. Ziel ist es, einen soliden Grundstock von Basisfähigkeiten aufzubauen und zu festigen. Dazu gehören insbesondere ein fester Stand, schnelle Beinarbeit, Koordination von Bewegung und Atmung sowie der Wechsel von Spannung und Entspannung. Ohne eine gute Grundschule wird es nicht möglich sein, sich im Kampf zu behaupten oder das Prinzip einer Kata zu verstehen. Sie ist die Basis, auf der alles aufbaut.

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b) Kata - Form

Bei einfacher Betrachtung ist eine Kata nur eine Abfolge von festgelegten Techniken. Durch das Üben lernt man Techniken harmonisch und mit dem richtigen Maß von Spannung und Entspannung auszuführen sowie sich schnell, aber doch mit der nötigen Standfestigkeit zu bewegen. Jede Technik in der Kata dient der Selbstverteidigung und wird mit einem Partner im sog. Bunkai trainiert. Man unterscheidet zwischen Heishu Kata (Kata der geschlossenen Hand) und Kaishu Kata (Kata der offenen Hand). Geschlossene bzw. offene Hand bezieht sich nicht auf die Hände, sondern auf das Tanden (tiefer Unterleib). In der Heishu Kata bleibt das Tanden während des gesamten Ablaufs fest geschlossen (vereinfacht: angespannt), während sich in der Kaishu Kata Momente der Spannung und Entspannung abwechseln.

Im Okinawa Goju-Ryu werden 12 Katas geübt:

Kaishu Kata (Kata der offenen Hand)

Gekisai Dai Ichi

Angreifen und Zerstören Nr. 1

Gekisai Dai Ni

Angreifen und Zerstören Nr. 2

Saifa

Zerstörende Angriffe

Seiyunchin

Aus dem Gleichgewicht bringen

Shisochin

4-Richtungskampf

Sanseru

36 Hände

Sepai

18 Hände

Kururunfa

frei übersetzt: Ruhe vor dem Sturm

Sesan

13 Hände

Suparinpei

108 Hände

 

Heishu Kata (Kata der geschlossenen Hand)

Sanchin

3 Gefechte

Tensho

Kreisende Handflächen

 

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c) Bunkai - Kata-Anwendung

Bei den Bunkais handelt es sich um die Anwendung einzelner Techniken aus der Kata.
Es wird zwischen Basisbunkais und freien Bunkais (Oyo-Bunkais) unterschieden. Während bei den Basisbunkais die Abfolge der Übung feststeht, darf der Schüler beim freien Bunkai seine Techniken selbst wählen.

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d) Iri Kumi - Freikampf

Im Freikampf sind weder Angriff noch Abwehr abgesprochen. Die Partner greifen mit frei gewählten Kombinationen an bzw. versuchen die Angriffe abzuwehren oder auszukontern. Erlaubt sind neben Handtechniken und Fußtritten (auch low-kicks und Kniestößen) auch Würfe, Feger, Hebel, Festhalten und Würgen. Die Schüler lernen im Iri-Kumi also den Nah- und Distanzkampf, aber auch Übergänge zum Bodenkampf. Dadurch, dass auf unvorhersehbare Situationen über eine längere Zeit reagiert werden muss, werden Reflexe und Durchhaltevermögen trainiert.
Im Goju-Ryu unterscheidet man Iri Kumi Ju (Leichtkontakt) und Iri Kumi Go (Vollkontakt). Iri Kumi ist auch das Wettkampfsystem des Okinawa Goju-Ryu.

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e) Kakie - klebende Hände

Kakie sind eine grundlegende Übung zur Vorbereitung auf den Nahkampf. Sie stützen sich auf das Prinzip der Deckungshaltung, durch das die Aktionen des Gegners aus der Nahdistanz vollkommen kontrolliert werden können. Durch den ständigen Druck und Gegendruck der Hände lernt man, die Richtung des gegnerischen Angriffs zu fühlen und dessen Kraft für den eigenen Angriff auszunutzen.

 

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f) Würfe, Würgen, Festhalten und Hebel

Das Karatetraining soll den Schüler in die Lage versetzen, sich im Falle eines Angriffs erfolgreich zu verteidigen. Reale Kämpfe werden nach vorausgegangen Tritten und Schlägen im Stand überwiegend durch Schlagen, Klammern und Würgen am Boden entschieden. Zum Selbstverteidigungstraining gehört daher auch das Üben von Würgen, Festhalten und Hebeln sowie den entsprechenden Befreiungen und Gegentechniken.

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