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Erfolgreiches Pancrase Team beim Oderbruch Pokal

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Wittenberger beim Oderbruch-Pokal erfolgreich


von John Palatini


Am Samstag fand in Letschin bei Frankfurt/O. die zehnte Auflage des Oderbruch Pokalturniers statt. Angereist waren über 150 Athleten aus Deutschland und Polen. Gekämpft wurde im Voll- und Leichtkontakt (VK; LK). Erlaubt waren neben Tritten und Schlägen auch Würfe und Techniken am Boden. Als dritte Kategorie kam der Bodenkampf (BK) hinzu, bei dem der Gegner ohne Schläge und Tritte auf die Matte gebracht werden muss, um dort mit Hebel- und Haltetechniken zum Punkterfolg zu kommen.


Gemeinsam mit 11 Kämpfern des Shu-Ha-Ri Trainingszentrums waren auch Hilarius Fuß vom SV Grün-Weiß (Abt. Judo) und Valeri Brauer von der TSG Einheit (Abt. Kickboxen) in den Oderbruch gefahren. Brauer, von seinem Trainer Marco Kühn vorbereitet, gelang im Leichtkontakt (+70 kg) ein souveräner Sieg.  Für das Shu-Ha-Ri Trainingszentrum erfolgreich war John Palatini, der sich im Leichtkontakt (+80kg) durchsetzen konnte. Der nach langer Pause in das Wettkampfgeschehen zurückgekehrte Marco Wehrmann durfte sich ebenfalls über einen Sieg (BK +70kg) freuen. Überzeugend herausgekämpft waren auch die beiden 3. Plätze (VK und BK +80kg) des 30-jährigen Marco Störmer.


Neben den Leistungen der Routiniers war das Abschneiden einiger Nachwuchssportler besonders erfreulich. Der seit einem halben Jahr im Shu-Ha-Ri Freefight-Team trainierende Stefan Keitel erreichte überraschend das Finale im Bodenkampf (+80kg) und wurde Zweiter. Die spektakulärsten Kämpfe an diesem Tag zeigte der 21-jährige Wladimir Savchuk, der seit einem Jahr im Freefight-Team trainiert. Zwei seiner vier ungefährdeten Siege im Vollkontakt (+60kg) erzielte er vorzeitig durch KO. Ebenfalls erfolgreich war Thomas Fischer mit einem 3. Platz (LK +50kg). Nur knapp geschlagen geben musste sich David Hille (BK +60kg) in seinem Finalkampf. Auch die Leistungen der anderen Wittenberger Patrick Schreyer, Stefan Zimmermann, Michael Lange und Leeroy Kaaden lassen auf eine erfolgreiche Zukunft hoffen.


Anschließend freute sich der Leiter des Trainingszentrums Gerd Richter dann auch vor allem darüber, dass die engagierte Nachwuchsarbeit erste Früchte trägt. Ein besonderer Dank gilt zudem Jörg Hoffmann für seine umsichtige und engagierte Betreuung der Starter.


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