Gruppenbilder


Pancrase-Team

MMA (Mixed Martial Arts / auch Freefight)

Shu-Ha-Ri Freefight Team

Pancrase oder auch MMA, Vale Tudo ("alles ist erlaubt"), Shootfighting, Freefight oder No Hold Barred (keine Griffe verboten) basiert auf der Philosophie, dass eine einzige Kampfsportart nicht alle Aspekte eines Kampfes abdecken kann. Mit dem Aufkommen solcher Allroundkämpfe in der westlichen Welt, z. B. dem Ultimate Fighting Championchip (UFC) in den USA oder dem Pride in Japan, hat sich diese Sportart sehr schnell entwickelt.

 

Um ein guter Allroundkämpfer zu sein und bei solchen Kämpfen bestehen zu können, benötigt man 3 Games:

1. Standup Game
2. Clinch Game
3. Ground Game

Im Standup Game werden vorrangig die Ideen und Trainings- methoden aus dem Boxen und Thaiboxen genutzt.
Aber nicht nur Schlagen und Treten gehören dazu, sondern auch solche Eigentschaften wie eine gute Fußarbeit, Balance, Schnelligkeit und Ausdauer.

MMA Standup Game

Im zweiten Game, dem Clinch, arbeitet man mit den Knien, den Ellenbogen und dem Kopf, was eine gute Positionierung voraussetzt. Weiterhin sind Kontroll- und Haltetechniken (vor allem des Nackens) sowie Würge und Hebeltechniken von großer Wichtigkeit. Nicht zu vergessen sind natürlich Teakdown's. Die Quellen dieser Technik basieren auf dem Judo und Ringen.

MMA Clinch Game

Das letzte Game ist der Bodenkampf, welcher seine Wurzeln hauptsächlich im Brazilian Jiu Jitsu, Sambo, Luta Livre und im Judo und Ringen hat. Ziel ist es, durch das Erkämpfen einer dominanten Position den Kampf entweder durch Schläge oder durch eine Submission (Aufgabe durch Armhebel, Beinhebel, Würgegriff...) zu gewinnen.
Im Gegensatz zum reinen Judo oder Ringen wird beim Pancrase der Kampf am Boden durch Schläge erweitert.

MMA Ground Game

Für alle drei Games gilt: Erst nach vielen; vielen Trainingseinheiten mit ständigen Drills und Sparringkämpfen wird man ein einigermaßen gutes Game erreicht haben. Nicht zu vergessen ist die Arbeit an Geräten wie Sandsack, Boxbirne, Ringerpuppe, Schlagkissen usw. sowie Konditionseinheiten, Dehnung und natürlich der mentale Bereich.

Pancrase ist eine sehr komplette Art des Trainings.
Athletik, Kraft. Koordination sowie die Hingabe, sich immer wieder durch neue Techniken und Trainingsmethoden inspirieren zu lassen spielen hierbei eine große Rolle. Pancrase eignet sich für den sportlichen Wettkampf eben so gut wie zur Selbstverteidigung.Es obliegt jedem Trainierende selbst, ob er seine Fähigkeiten in einem echten Ringkampf unter Beweis stellen möchte, oder ob er es beim Sparring im Training belassen möchte. Der Gesundheitsaspekt bei solchen professionellen Kämpfen sollte sicher nicht außer Acht gelassen werden und jeder Freefighter sollte sich vorher die entsprechenden Gedanken darüber machen.
Jeder ab dem Alter von 16 Jahren ist herzlich willkommen. Alle Interessenten werden auf ihre moralische Beweggründe befragt. Sinnlose Gewalt hat keinen Platz in unserer Schule. Das Ziel ist es nicht die Menschen gefä
hrlicher zu machen, sondern kräftiger, gesünder und wehrhafter. 

Schau einfach mal rein und trainiere mit, Du kannst jederzeit einsteigen. Lerne nette Leute kennen und schließe neue Freundschaften.

Unser Fight-Team heißt Dich herzlich willkommen!

Die ersten zwei Einheiten sind kostenenfrei!

Dein geführte Training ist am Montag von 19.45 - 21.15 Uhr, am Dienstag von 18.05 - 19.35 Uhr.
Zusätzlich am
Freitag von 19.30 - 21.00 Uhr ist nach Absprache ein freies Training möglich.
kuze Hose und T-Shirt reichen aus

Gerd mit Antonio Rodrigo Norugeira "Minotauro" nach dem Training R.Haubert, M.Sperry, Gerd und Minotauro

Geschichtliches zur Pankration
Das Pankration (griechisch Allkampf, Gesamtkampf) bezeichnet eine Kampfsportart bei den altgriechischen Festspielen, die erstmalig 648 v. Chr. bei den 33.Olympischen Spielen nachweisbar ist. Die Griechen glaubten, dass Pankration von Theseus gegründet wurde. Das Pankration fand stets am fünften und damit letzten Wettkampftag statt. Es war eine Verbindung von Ringen (Pale) und Boxen (Pygme), wobei im Gegensatz zum Boxen mit bloßen Händen (ohne Nutzung von Bandagen) gekämpft wurde. Die Kämpfe fanden auf lockerem Sand statt.
Der Sieg beim Pankration führte nur über K.O., Aufgabe oder den Tod des Gegners. Anders als beim Ringen oder Boxen waren die Sportler keinen technischen Beschränkungen unterworfen. Das heißt, es waren sowohl Schläge und Tritte, Knie- und Ellenbogenstöße aber auch Würfe, Hebel und Würgegriffe sowohl im Stand, als auch im Bodenkampf erlaubt, nur das Beißen des Gegners und das Eindrücken der Augen waren verboten. Aufgrund dieser Regeln wurde beim Pankration nahezu jede Methode genutzt, den Gegner in einen kampfunfähigen Zustand zu versetzen. Viele der unterlegenen Kämpfer fanden so den Tod oder verließen den Schauplatz des Kampfes als Krüppel. Es kam auch vor, dass der Unterlegene den Kampf mit dem Leben bezahlte, seinem Leichnam aber aufgrund seines guten Kampfes der Sieg zuerkannt wurde. Genauere Aussagen sind auf Grund der Quellenlage schwierig. Die Kämpfer wurden Pankratiasten genannt. Bei dem Kampf gab es einen Schiedsrichter (helladoniken), der die Einhaltung der Regeln überwachte und den Sieger bestimmte.
Ein berühmter Athlet der diese Disziplin bei den olympischen Spielen mehrfach gewann, war Theagenes aus Thassos. Laut der der Internetseite des IOC wurde Plato selbst einmal Doppelsieger in dieser Disziplin.
Heute gibt es Versuche, das Pankration in einer "zivilisierteren" Form wieder olympisch zu machen, oder zumindest wieder als eigenständigen und ernstzunehmenden Sport in Form des "pangration athlima" zu etablieren. Auch das brasilianische Vale Tudo (Valetudo) und die an Popularität zunehmenden Mixed Martial Arts (MMA) und "Freefights" beleben die Tradition des stilfreien Allkampfes neu.